Achte auf Sichtkegel, Deckenhöhe und typische Laufwege. Präsenzsensoren über Arbeitsbereichen reagieren anders als im Flur; Möbel, Pflanzen und Leuchten werfen Schatten. Montiere so, dass Wartungsleitern sicher stehen können und ein Austausch auch in belebten Zonen schnell gelingt. Vermeide Blendung durch Fensterfronten und reflektierende Oberflächen, prüfe Störquellen wie Ventilatoren. Teste nach der Montage real, mit echten Nutzerwegen. Dokumentiere finale Ausrichtung und Empfindlichkeit, damit spätere Justagen reproduzierbar sind und Fehlalarme nicht zu Frust und Deaktivierung durch das Facility‑Team führen.
Temperatur‑ und Luftqualitätssensoren dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Heizkörpern, Lufteinlässen, Serverregalen oder direkter Sonneneinstrahlung sitzen. Hinter Vorhängen oder in Ecken bilden sich Mikroklimata. Nutze Abstandshalter für freie Luftzirkulation und achte auf Oberflächenfarben, die sich bei Sonne stark erwärmen. Plane Kalibrierpunkte und Vergleichsmessungen mit Referenzgeräten ein. Beschreibe im digitalen Steckbrief, warum der Standort gewählt wurde, damit künftig niemand ihn „optimiert“ und ungewollt die Datenqualität verschlechtert. So bleibt die Regelung stabil, komfortabel und energieeffizient.
Belegungssensorik lässt sich auch akustisch oder optisch lösen, doch Datenschutz und Akzeptanz sind entscheidend. Nutze Datensparsamkeit, aggregierte Werte und klare Transparenzhinweise. Lux‑Sensoren gehören dorthin, wo relevantes Nutzungslicht entsteht, nicht direkt unter Spots. Akustiksensoren erfassen Pegel, nicht Inhalte. Achte auf entkoppelbare Halterungen, um Vibrationen von Lüftern zu isolieren. Plane abschirmende Kappen gegen Streulicht, wenn Glasflächen blenden. Formuliere Betriebsrichtlinien und kommuniziere sie, damit alle Beteiligten verstehen, welchen Nutzen die Messungen bringen und wie verantwortungsvoll damit umgegangen wird.






All Rights Reserved.